Menschen sind soziale Tiere, die nicht isoliert oder einsam leben können. Sie verlassen sich darauf, dass andere ihren Bedarf decken. Sie verlassen sich darauf, dass andere ihre Gedanken und Gefühle teilen.

Es ist nicht für Menschen gedacht, allein zu leben. „Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Tier; ein Individuum, das von Natur aus und nicht zufällig unsozial ist, ist entweder nicht zu bemerken oder mehr als menschlich“, bemerkte der berühmte griechische Philosoph.

Er erwähnte dies, weil Menschen in Gruppen leben, egal ob diese größer als eine Stadt oder ein Land oder kleiner wie eine Familie sind.

Soziale Tiere

Mit diesem Satz wird betont, wie grundlegend die Bildung sozialer Gruppen und zwischenmenschlicher Beziehungen für die menschliche Natur sind. Menschen sind soziale Tiere, die sich aufeinander verlassen, komplexe soziale Strukturen aufbauen und mit anderen interagieren.

Unsere soziale Natur, die für unsere Evolution, die Entwicklung unserer Gemeinschaften und unsere Fähigkeit, uns an eine Vielzahl von Bedingungen anzupassen und unter ihnen zu gedeihen, von entscheidender Bedeutung war, ist ein Merkmal, das uns von anderen Tieren unterscheidet. Sie leben in kompakten Gesellschaften und haben eine natürliche Tendenz und Fähigkeit, soziale Bindungen zu bilden.

Gründe dafür

Die menschliche Existenz ist grundsätzlich sozial, und diese soziale Natur kann anhand einer Reihe wichtiger Merkmale verstanden werden:

Da wir alle über gemeinsame Spiegelneuronen verfügen und soziale Wesen sind, können Menschen sofort und unbewusst die Emotionen anderer nachahmen. Wir teilen Gefühle miteinander. Wenn wir uns sympathisch oder einig sind – wenn wir auf derselben Seite stehen –, antizipieren wir die Handlungen des anderen und ahmen sie nach. Und wenn wir beide Seiten des Kommunikationspuzzles spielen – Geschichten erzählen und zuhören – können wir die Gehirnaktivität des anderen nachahmen.

Die Art und Weise, wie die meisten Menschen über Kommunikation denken, steht in direktem Widerspruch zu diesem Verständnis der menschlichen Natur.

Das bisherige Modell hatte Feedback, Rauschen, einen Sender, eine Nachricht und einen Empfänger. Es ist viel zu simpel und mechanisch, um die wahre Natur der Situation vollständig wiederzugeben. Der gemeinschaftliche Aspekt der Kommunikation fehlt. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die meisten Menschen die isolierte Existenz bevorzugen, zu der uns das moderne Leben so oft zwingt; stattdessen streben wir danach, dieses Maß menschlicher Gemeinschaft zu erreichen.

Wir fühlen uns am wohlsten, wenn wir verbunden sind, intensive Gefühle und Anekdoten teilen und von einem starken, charismatischen Führer geleitet werden, der uns Sicherheit und Zusammenhalt gibt. Natürlich hat das auch eine negative Seite. Wenn es einem Führer an Integrität mangelt oder er keine Prinzipien hat, können schlimme Dinge passieren. Das ist allerdings kaum etwas Neues. Jeder kurze Blick auf jede Epoche der Menschheitsgeschichte wird diese tragische Realität offenbaren.

Reden wir darüber, ob es gut ist, sozial zu sein oder nicht

Ein Schwarmbewusstsein ist typisch für wirklich soziale Lebewesen. Es besteht kein Bedarf an Anführern. Daher lernen sie, mit schwierigen Situationen umzugehen, indem sie zusammenarbeiten und sich sozial engagieren.

Als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, waren sie gesellige Wesen. Da sie in Gruppen jagen und sammeln mussten, um ihre täglichen Bedürfnisse zu decken, waren ihre Überlebenschancen höher.

Wir sind allerdings keine sozialen Wesen, insbesondere im 21. Jahrhundert und nach der landwirtschaftlichen Revolution. Es ist durchaus akzeptabel, menschenfeindlich zu sein und Menschen im Allgemeinen nicht zu mögen. Wir haben heute Nothilfe. Wir haben Hauslieferdienste, die uns im Notfall mit Lebensmitteln und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen können.

Um uns die Zeit zu vertreiben, haben wir Netflix und andere Dienste. Davon abgesehen kann man theoretisch auch ohne persönliche oder persönliche menschliche Interaktion überleben.

Was können die Gründe dafür sein, dass der Mensch ein soziales Tier ist:

  1. Komplexität: Wie wir alle wissen, hat jeder Mensch eine andere und komplexe Persönlichkeit. Der Grund dafür sind seine Freunde, Familien, Gemeinschaften, Gesellschaften usw.
  2. Kommunikation: Verhalten und Worte passen manchmal nicht zu einer Person. Kommunikation ist ein Prozess, der eine Person mit einer anderen verbindet.
  3. Emotionale Bindungen: Menschen lieben es, über soziale Medien emotionale Bindungen zu anderen aufzubauen oder sich mit Freunden zu treffen, um emotionale Stabilität zu erlangen und gesunde emotionale Bindungen zu entwickeln.
  4. Gegenseitiges Vertrauen: Einzelpersonen sind miteinander verbunden, sodass sie jemandem helfen können, wenn er in Not ist, und Hilfe bekommen können, wenn sie selbst in Schwierigkeiten sind.
  5. Modellieren: Dies ist ein Prozess, bei dem ein Individuum in soziales Lernen eingebunden ist, d. h., es lernt von anderen in der Gesellschaft oder von Freunden oder Gleichaltrigen.
  6. Zusammenarbeit: Diese Eigenschaft zeigt, dass Personen in Gruppen arbeiten oder anderen mit ihren eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten dabei helfen, ihre Arbeit zu erledigen.

Fazit

Der Grund dafür, dass Menschen als „soziale Tiere“ bezeichnet werden, liegt darin, dass wir im Grunde eine soziale Spezies sind, die soziale Beziehungen, Kooperation und Kommunikation braucht, um zu existieren und zu gedeihen.

Das komplexe soziale System des Menschen, das für die Evolution und das Überleben des Menschen von entscheidender Bedeutung war, ist ein Merkmal, das uns von anderen Tieren unterscheidet.

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